Moderation bei Veranstaltung zum Thema: „Gewalt in sozialen Netzwerken“

Vor ein paar Tagen habe ich für das Albert-Schweitzer-Familenwerk Brandenburg e.V. eine Veranstaltung zum Thema „Gewalt in sozialen Netzwerken“ moderiert.

Das ASF hat diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Jugendbeirat der Stadt Spremberg im Rahmen eines Demokratieprojektes von „Perle – Perspektiven erleben“ initiiert und da ich quasi vom Fach bin dürfte ich durch das Programm führen und die abschließende Podiumsdiskussion begleiten.

Den Rahmen für das Programm gab ein Vortrag zum Thema von Jens Krügermann, welchen ich äußert inspirierend empfand. So konnte auch ich noch einiges dazu lernen und an manchen Stelle auch hören, dass meine Thesen, Ansätze und Veranstaltungen den Kern treffen und von anderen Fachleuten geteilt werden.

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit einer Vertreterin des Jugendbeirates, einem Jugendsozialarbeiter und Herrn Krügermann selbst, wurden verschiedene Fragen und Ideen gemeinsam mit dem Publikum diskutiert.

Ein aus meiner Sicht spannendes Thema war die Frage ob es eine digitale Polizei benötigt? Eine These die zum Beispiel Thomas-Gabriel Rüdiger von der Fachhochschule der Polizei in Brandenburg vertritt.

Das Plädoyer war hierr, dass wenn wir alle achtsamer und respektvoller miteinander umgehen und Dinge wie den Datenschutz und -sicherheit ernst nehmen, dass dann zumindest der Bedarf an Sicherheitsbehörden und Überwachung geringer wäre.

Hier war aber auch für mich das Beispiel der roten Ampel in der Nacht, über die man drüber geht wenn keiner es sieht, sehr einleuchtend. Bei einer vorhandenen Kontrolle würde man eher stehen bleiben, aber wie sagte schon der gute alte Kant:

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

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